Mittwoch, 17. Oktober 2012

#3OO

ich fühle mich so leer, so allein. obwohl ich mit dem tollsten jungen der welt telefoniere, dem tollsten mädchen schreibe und musik höre, bin ich ganz ganz weit weg. allein in der schwärze, ganz woanders. tief versunken, betäubt, einfach nicht da. mein körper ist eine leblose hülle, lebt mein leben, bis er kapitulieren wird und sich irgendwo mit meiner seele vereinen wird. dort wird alles auf mich warten, die belohnung für das kämpfen in diesem leben. irgendwann werde ich dort sein. dann wird alles gut.
ich zwinge ein lächeln in mein gesicht, ein leises lachen über meine lippen, wären die tränen meinen blick verschleiern. sage ihm, wie glücklich ich bin, wie sehr ich ihn liebe. er merkt es nicht. er merkt nicht, wie scheiße es mir geht, dass es eine lüge ist. eine verdammte lüge. dass ich gerade nicht mehr kann, nicht mehr will. nichts merkt er. er lacht, sagt die ganze zeit wie sehr er mich liebt, ich kann nicht mehr. ich würde am liebsten einfach endlich aufgeben. und das wichtigste gerade ist einfach das tollste mädchen der welt. sie ist immer da, sie merkt immer alles, kennt mich besser als ich selbst. danke für alles, s. ich liebe dich. ich muss kämpfen, egal wie. - m

Montag, 15. Oktober 2012

schule war grauenhaft. kuchentag. muffins. gummibärchen. kalorien. fett. ich schwor mir, nichts zu essen. aber dann, kontrollverlust. dank ihr aß ich auf dem weg zum therapieerstgespräch noch n viertel apfel. studentenfutter. igitt. auf dem weg nachhause trank ich eine vanilla latte. ich schwor mir, nur noch sport zu machen und nichts mehr zu essen. auf dem weg von der bushaltestelle zu meinem haus spürte ich, wie meine oberschenkel gegeneinander rieben. ich spürte jedes gramm fett an meinem fett an meinem körper, das mich hinabzog. am liebsten hätte ich mich in einer ecke zusammengerollt und wäre gestorben. ich will so fett nicht leben, ich will nicht mehr. ich zwang meine schritte nachhause. allein liefen sie in die küche. reis. karotten. öl. fett. kalorien. alles in mich hinein. hass. druck zu schneiden. meine oberschenkel quollen auf wie hefeteig. mein bauch über den hosenbund. meine strumpfhose riss. ich öffnete die augen auf. alles noch okay. fett hier und da und überall. ich halts nicht mehr aus. - mala

Donnerstag, 11. Oktober 2012

ich hab gerade solche lust, raus zu gehen, zu viel zu trinken, eine zu rauchen und dann die nacht unter freiem himmel zu verbringen, total dicht und im rauch der zigaretten. aber stattdessen sitze ich allein zuhause, versauere vor dem computer und schreibe komische texte, die mir nicht mal gefallen und wundere mich, wer so n scheiß freiwillig liest. hoch lebe das zuhause-vergammeln, yeah.
mala ♥
ich hab keine lust mehr, garnicht mehr. auf nix. nicht auf meine eltern, nicht auf meine freunde, gerade nicht mal auf ihn. auf nichts und niemanden. ich weiß nicht woher dieser riesige hass gerade gegen alles kommt, er ist einfach da, wie ein großes schwarzes tuch legt er sich schwer auf meine gedanken. ich kann mit meinen eltern kaum in ein restaurant gehen, ohne dass sie sich streiten. oder sich über die probleme anderer menschen ausdiskutieren, uuuuuuuunnötig, mutter. sowas von unnötig. ich kam heim, natürlich total vollgefressen bis oben hin, dachte schon gleich reißen die nähte meiner hose, sah in den spiegel haha hätte ich lieber nicht tun sollen und sah einfach, dass mein beinumfang anscheinend auf äquatorniveau gestiegen war. yay ich mutiere zu einem walross am liebsten würde ich morgen früh aufwachen und wundervolle 47kg wiegen aber neeeeeein. -
täglich sagt sie mir, ich solle mit meiner mutter reden. ich will nicht. garnichts mehr, nie mehr. ich will dieses scheiß leben nicht mehr. diese scheiß welt nicht mehr um mich herum sehen. mich macht das so unglaublich fertig alles. ich weiß, dass meine mutter an dem problem gestörte tochter kaputt geht. es tut mir so leid. ich bin schuld, schuld an deinen problemen. es tut mir so leid. dass ich dir angst mache. sorgen. dass du kaum noch schläfst. bitte hilf mir einfach, mama. sei da für mich. entflieh nicht all den problemen. steck mich nicht wieder wortlos in eine therapie und tu so, als wäre jetzt alles gut. sei doch einfach da, ich kann nicht mehr.
während ich mit ihm am telefon lache & ihn ärgere, fließen mit nutzlose tränen über das gesicht, meine hände zittern. 

Dienstag, 9. Oktober 2012

iss jetzt was, ist doch scheißegal ob du isst oder nicht! wieso abnehmen? er liebt dich wie du bist, niemand findet dich fett. oder hat das jemand jemals zu dir gesagt? iss nicht! bleib stark! du bist fett! wieso es dir niemals jemand sagt? weil sie wissen, dass du das nicht verkraftest! sie wissen, dass du sofort schneidest, dass du dich mit tabletten vollstopfen wirst. ach was! du bist nicht fett, kein bisschen! hey, du musst nicht abnehmen. geh runter, nimm dir ein joghurt. eine tüte chips. eine banane. müsli. iss. wieso auch nicht? das leben ist zu kurz um dünn zu sein. das ist alles eine lüge! du weißt doch, dass du fett bist, sieh in den spigel! wieso nicht? das weißt du genau! weil du deinen anblick nicht ertragen kannst! wenn du jetzt runter gehst und etwas isst, wirst du bei jeder treppenstufe wieder nach oben dein schuldgefühl und deinen selbsthass steigen fühlen. wenn du jetzt etwas isst, wirst du heute abend schneiden, das ist dir klar? tu nicht so, als wüsstest du das nicht. du hast heute kaum etwas zu dir genommen, also iss jetzt etwas, tu es. widersteh dem drang! iss! widersteh! iss! widersteh!
seid leise!
ich sitze hier und schaue die wilden kerle 2. erinnere mich an früher. clubtreffen mit freundinnen. wasserschlachten gegen die jungs. kaugummizigaretten und limonade. angst im dunkeln, gruseln vor monstern unterm bett. das alles verschwand restlos. verwandelte sich in das neue. nachts rausschleichen mit kumpels. lucky strikes und wodka. besoffen nach hause schleichen. ich will das nicht mehr, ich vermisse die alte zeit.
heute nichts gegessen aueßr gegen halb 7/7 eine tütensuppe, haha (135kcal). jedoch auch 30min inliner fahren gewesen (-216kcal). also ok. nein, ich will nicht magersüchtig sein. ich will dünn sein und schön. ich will kein fett. keinen speck. wenn ich abnehme, habe ich kaum druck zu schneiden. wenn ich ein minus auf der waage sehe, muss ich nicht schneiden. der druck wird kleiner, der selbsthass geringer. es sind doch nur 13kg, dann höre ich auf. 






freude am leben
fremd geworden für zu viele erwachsene
unbekannt für zu viele kinder
bedeckt von hass
verschleiert durch schmerz
verloren in einsamkeit
verschwunden
ich hab so schlecht geschlafen. war bis um 7 wach und bin jetzt grad erst aufgestanden. die putzfrau heute morgen hat mich genervt, war als wach. ich hab mich egstern abend wieder so beschissen verhalten. ihm gegenüber. ich war total aggressiv wegen meiner mutter, später dann die ganze zeit richtig zickig. es tut mir so leid, dass er eine wie mich abbekommen hat. ja, er liebt mich, trotzdem tut es mir leid. ich habe solche angst, dass unsere beziehung daran kaputt geht. ich habe solche angst, dass er mich allein lässt, wie so viele andere. dass er sich einfach von mir abwendet. heute werde ich fasten. wenn ich so vor dem spiegel stehe, frage ich mich, wie das passieren konnte. wie konnte ich so unglaublich fett werden? das ist schrecklich. ekelerregend, echt. noch 10kg erstmal, dann sind es 50 leichte, dünne kilos. und irgendwann werden es 47 sein, ein traum. das schaffe ich sowieso nicht. heute mittag um 5 mit einer freundin treffen, mehr habe ich heute noch nicht vor. - mala ♥

ich sitze hier rum. erfüllt mit verzweiflung, und doch leer. casper singt, wie perfekt alles wird. so perfekt. wieso merke ich dann davon nichts? wieso sterben trotzdem täglich menschen? verzweifeln am leben? wieso gibt es so viel leid, wenn alles perfekt wird? wieso töten täglich menschen? schmeißen ihr leben weg, zerreißen das leben anderer? wieso zerbrechen täglich so viele menschen? erwachsene, eltern, jugendliche, kinder? dreckswelt.
meine mutter ist so eine olle. ich kann sie nicht leiden. ich kam heute in mein zimmer, war den ganzen tag weg, sehe: schreibtischschublade auf. scheiße, was macht sie an genau dieser schublade?! sie hat die klingendose & das blutige tuch gefunden. lag alles auf dem schreibtisch wieso schnüffelst du in meinen sachen um, du hässliche?! nebendran ein zettel. darauf geschrieben die nummer meiner alten psychologin. fick dich. ich mach was mir passt, misch dich nicht ein, verpiss dich. ich war direkt auf 180, wieso kann die mich nicht in ruhe lassen?! wieso duchwühlt sie meine schubladen?! ich war so sauer, hab mir das erstbeste genommen was ich fand ein glas haha und warf es auf den boden. meine wut zerplatzte mit dem glas, die scherben flogen herum und verteilten sich über dem schreibtisch und dem boden. ich sammelte sie ein. die zerplatze, zersprungene wut verwandelte sich in verzweiflung. ich nahm die letzte scherbe. drehte sie in der hand. zog sie über meinen arm. ich sah das blut aus dem schnitt lief und schnitt noch einmal. und noch einmal. dann riss ich mich zusammen, legte sie weg. legte mich aufs bett und heulte wie ein kleines kind. die laute musik dröhnte dumpf in meine ohren, meine tränen tränkten mein bettlaken, mein mascara lief mit den salzigen tränen über mein gesicht. ich raffte mich auf, packte die scherben zusammen, und ging duschen. das heiße wasser brannte auf den schnitten. als ich fertig war, ging ich fertig aufräumen. dann an den computer. und um 23 uhr dann nochmal n burger, geil. ok, war nur n burgerbrötchen mit käse, salat & ketchup. trotzdem ekelhaft. und dann mittags ne halbe rolle chips, ih. morgens n joghurt mit banane (282kcal). ein alptraum. ab heute mach ich 3 tage fasten. hm. ich will so nicht bleiben, das ist eklig. er fing vorhin auch an, von wegen er isst nichts mehr. das hat mich geschockt. ich mach mir sorgen um ihn. hm. grad ist iwie komisch, ich spür nix oder so. ich hör musik und tippe diesen text und fühle mich so leer und so in trance oder so ich weiß auch nicht. der text gefällt mir nicht. naja, ich bin nunmal nicht so die megaschreiberin. yolo, haha. küsschen -

Montag, 8. Oktober 2012

ich will irgendwas anständiges posten, aber mein kopf ist einerseits verwirrt voller gedanken, doch trotzdem so leer. ich weiß gerade nicht, was ich will, was ich nicht will. alles ein chaos. ich will schneiden, aber auch nicht. ich will keinen von schnitten übersähten arm, aber irgendwie schon. ich will ihn selbst sehen. für mich selbst will ich schneiden. nicht, dass andere es sehen. nur ich. ich will nicht, dass meine eltern sich einmischen, dass sie mich in therapie oder sonstwohin schicken, dass sie sich sorgen machen. sie sollen mich machen lassen. haben sie doch immer. ich hab keinen bock auf ne doofe therapie, aber so kann das auch nicht weitergehen, das wird ja nie was. aber ich will zu keiner. ich pack das auch allein, irgendwie. ich hab genug menschen, die mir helfen danke an euch. hm, morgen früh  um 6 fahr ich mit dem fahrrad zu meinem freund, haha, ne keine hobbies. ich kann den nicht bis mittwoch nicht sehen, geht nicht. naja. mal sehen was die woche so bringt, muss man ja ausnutzen, bevor der schulshit wieder beginnt. gute nacht schonmal ihr lieben,                      mala. ♥

ich hab druck. aber ich schaff es ohne heute. ich werds schaffen. nein ich bin schwach ich schaffs. 
nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht. schneiden. nicht schneiden.

Sonntag, 7. Oktober 2012

ich werde leise verschwinden. ich tue es schon. ohne dass ihr es merkt. still und leise. einsam. immer weniger werde ich sein, ohne dass ihr es merkt. ihr werdet weitermachen. ich werde verschwinden. ihr werdet es nicht merken. ich werde einen würdevollen abgang hinlegen. allein. nur für mich selbst. irgendwann bin ich weg. und ihr habt es dann immernochnicht gemerkt.
ich spüre pure kälte. die nacht von draußen scheint durch das dünne fensterglas zu dringen. sie wickelt sich schwarz um mich, die kälte dringt in mich ein, nimmt mir alles, lässt eine dunkle leere zurück. ich will in der schwärze versinken, mich ihr hingeben, das licht hinter mir lassen, alles hinter mir lassen, nicht mehr sein. alles sein. weg sein.

what do do?

was soll man tun, wenn man müde wird, doch nicht schlafen kann?
wenn man tot sein will, aber nicht sterben kann?
wenn man einen neustart will, aber nicht anfangen kann?
wenn man alles ändern will, aber das alte nicht zurücklassen kann?
was dann?
nichts.
ich weiß, dass du das hier niemals lesen wirst, m. aber ich muss das schreiben, es ist mir wichtig. letztes jahr war es so schön. du warst wirklich meine beste freundin. die nächte bei meinem vater, in denen wir nur mist gemacht haben, waren so lustig. den ganzen tag durchs feld laufen und mit irgendwelchen jungs flirten. zusammen lachen. alles war toll. mit dir konnte ich immer reden, über alles. ewig telefonieren. jeden mist machen. du warst genau wie ich. ich war genau wie du. wir waren ein perfektes team. für immer was ist aus uns geworden? was ist aus dir geworden? deine neuen freunde machen dich so kaputt. du bist so falsch geworden. du lässt fast jeden jungen an dich ran. auf mich schaust du mittlerweile herab, als wärst du zu cool für mich. was soll das? du fehlst mir, verdammt. dein altes du fehlt mir. ich liebe dich.

hässlichkeit, haha

so, jetzt ist hier mal n foto von mir.
damit ihr mal seht wie hässlich und fett ich bin.
ok das gesicht sieht man mich hab aber auch kb dass mans sieht.
viel spaß beim blindwerden, -
1,76, 60kg


fetter trigger

paar bilder von gestern abend, arm, oberschnkel.
nicht schlimm, ich weiß.
blablabla, keine ahnung wieso ich das reinstelle, nein ich will keine aufmerksamkeit.
TRIGGER
gestern abend, haha.

arm von oben

oberschenkel

arm von unten.