Montag, 17. Dezember 2012
ich hab lust raus zu gehen und zu schreien. mit allen anderen. allein mit mir selbst. habe lust so laut zu schreien wie ich kann und allein mit der stille zu sein. will alle erinnerungen hervorholen und im vergessen schwelgen. will ehrlich lachen und tränen laufen lassen. will all den schmerz zulassen und einfach taub sein.
einsicht.
ich habe es eingesehen. es wird nie zu ende sein. es gibt hoffnung. niemals werde ich mich vollfressen können ohne den gedanke was das alles anrichtet, ohne den gedanken morgen fasten. niemals werde ich aufhören können an das schneiden zu denken. es wird niemals enden. und das ist allein meine schuld. es kommt irgendwann immer alles wieder. es wird niemals vorbei sein. niemals. jedes mal, wenn es vorbei zu sein scheint, wenn das ende da zu sein scheint, ist es nur der anfang eines neuen kapitels. und ein letztes gibt es nicht.
Dienstag, 4. Dezember 2012
scars.
Ich wünschte niemals hätte es begonnen.
Niemals hätte ich den ersten Schnitt gemacht.
alles nur Narben. lang nicht geschnitten.
der blaue Fleck kam aus Verzweiflung. hatte Frust.
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